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24.-25.03.17: NC-Trainingslager mit erstem Tasksieg in der Gesamtwertung!

Fr., 24.3.17: Just in Time! 🙂

Traditionell ist für mich das Newcomer-Trainingslager der alljährliche fliegerische Saisonauftakt. Ich bekam meinen Zeno genau am ersten Wettkampftag mit der Post – oder besser gesagt schnappte ihn mir an der Post-Verteilstelle direkt vom einfahrenden Paket-LKW, um gleich darauf Richtung Bischling loszudüsen. Am Boden noch schnell das Gerät testweise aufgezogen und rauf zum Briefing.

Glücklicherweise war die Wolkendecke noch etwas hartnäckiger und der Task wurde entsprechend spät gestartet. Aus lauter Freude über das neue Gerät gleich ordentlich gepusht – is ja auch ein Rennen. Dabei ging es an diesem Tag nur um eines: Survival und absolutes Haushalten mit der einmal gewonnenen Höhe, denn die Wolkendecke wurde immer dichter und stellte die Thermik von unten raus schließlich komplett ab. Somit den Task ohne Chance auf die letzte Wende abgebrochen und landen gegangen. Diese Entscheidung war OK, denn selbst der NC-Tasksieger Michi Kessler – übrigens der einzige NCler, der durch kam – konnte nur 9 von möglichen 1000 Punkte abstauben.

Sa., 25.3.17: The heat is on – aber wie!

Bischling/Werfenweng:

  • Land Region: Aut, Sbg/Tennengebirge
  • 1811 (Gipfelstartplatz)
  • Höhendifferenz: 883m

Infos unter:

26.03.2016:

Hier die Livetrack24.com Eventseite und das Scoringboard von Task 2:

Unser Task2 zum Nachfliegen in 2D hier unten und 3D:

Der nächste Tag sollte hier schon deutlich besseres Wetter zu bieten haben. Diesmal riss die Wolkendecke gegen 11:30 Uhr auf und gab einen Blick auf einen wunderbar blauen Himmel frei.
Der 2. Task wurde über 32km ausgeschrieben und führte uns 2 x quer über das Bischlinger Flugareal hinweg (Task siehe Foto). Das waren genau meine Bedingungen: gute Thermik, wenig Wind und mein Setup aus den Erkenntnissen des Vortags auf den Punkt getunt.

Hier ein paar Eindrücke vom Startbart und der restlichen Rennfliegerzunft.

Pünktlich als as Startgate aufging überquerte ich als Erster den Einflug-Radius und konnte gleich zügig Richtung Werfenwenger Hütte stechen, dort aufdrehen und wieder zurück heizen. Am Bischling reichte die Höhe gerade aus, um wieder einzufädeln. Ein Glück, das vielen Mitfliegern verwehrt blieb. Gemeisnam mit Christoph & Armin Eder auf ihren ZENOs, sowie KING-Pilot Johannes Baumgarten querte ich weiter zum benachbarten Frommerkogel. Ich konnte dort einen Bart besser zähmen als die anderen und Basis machen. Ab diesem Zeitpunkt liefen die restlichen 20km wie am Schnürchen: Immer ordentlich im Gas, die Linien waren gut und gute Thermiken dort, wo erwartet.

Der nächste Tag sollte hier schon deutlich besseres Wetter zu bieten haben. Diesmal riss die Wolkendecke gegen 11:30 Uhr auf und gab einen Blick auf einen wunderbar blauen Himmel frei.
Der 2. Task wurde über 32km ausgeschrieben und führte uns 2 x quer über das Bischlinger Flugareal hinweg (Task siehe Foto). Das waren genau meine Bedingungen: gute Thermik, wenig Wind und mein Setup aus den Erkenntnissen des Vortags auf den Punkt getunt.

Task 2: 32 km südlich des Tennengebirges

Pünktlich als as Startgate aufging überquerte ich als Erster den Einflug-Radius und konnte gleich zügig Richtung Werfenwenger Hütte stechen, dort aufdrehen und wieder zurück heizen. Am Bischling reichte die Höhe gerade aus, um wieder einzufädeln. Ein Glück, das vielen Mitfliegern verwehrt blieb. Gemeisnam mit Christoph & Armin Eder auf ihren ZENOs, sowie KING-Pilot Johannes Baumgarten querte ich weiter zum benachbarten Frommerkogel. Ich konnte dort einen Bart besser zähmen als die anderen und Basis machen. Ab diesem Zeitpunkt liefen die restlichen 20km wie am Schnürchen: Immer ordentlich im Gas, die Linien waren gut und gute Thermiken dort, wo erwartet.

Die Entscheidung für den Endanflug war auch optimal und ich kam mit unter 100m über dem Ziel an, konnte noch 2 entspannte Landeschlenker machen, bevor ich mit breitem Grinsen als Erster unseres Rennpulks aufsetzte. GENIAL! Praktisch den ganzen Tag vorne weg war schon ein klasse Gefühl und die Freude dementsprechend groß! 🙂

Mein Setup aus Zeno und XRated 7 hat nun konkurrenzfähige Leistung bei für mich formidablem Wohlfühlfaktor – auch wenn die Wuchtel mittlerweile knapp 30kg wiegt…

Ich hoffe, dass das Wetter den Liga-Bewerben heuer hold ist, denn motiviert bin ich durch diesen Lauf gleich noch mehr als sonst von den Besten der Besten nicht nur zu lernen, sondern eine aktive Rolle ganz vorne mit zu übernehmen… 🙂

Lessons Learned:

  • Wenn’s schwächelt auch zart fliegen und nich blind draufhämmern
  • Am Sonntag: ALLES GEPASST! 🙂
  • Quickies nehmen beim XRated 7 durch die Ösen bedingt die letzten 2cm zum Vollgas

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