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23.07.19: 255km FAI-Dreieck von der Grente

Die Ostalpen sind diese Wochen in den Genuss eines Omegahochs gekommen, das leider sein Zentrum etwas weiter westlich im Bereich Ostschweiz hatte. Somit kommen wir traditionell in den zweifelhaften Genuss der strömungsfreudigeren Windlagen am Rand dieses sonst in Fliegerkreisen so heiß begehrten griechischen Buchstabens. Somit von XC-Homestonefliegen am Stoderzinken umdisponiert und die Pferde einmal mehr Richtung Grente gesattelt. Mit von der Partie nebst Co-Driver Max Eder eine erlesene Selektion von PWC-Piloten, die auch mal gern Streckenfliegen entlang des beeindruckenden Grente-Dreiecks ausprobieren möchten: Mit Stefan Bernhard hatte ich mich ebenfalls für die Grente zum early Hike &  looong Fly verabredet. XAlps-Starter Gavin McClurg traute ebenfalls meiner Einschätzung und kam einen Sprung von Slowenien hoch, um seine Grente-Premiere zu feiern.
Komplettiert wurde unsere erlesene XC-Partie durch meinen heuer bereits mehrfach sehr geschätzten Flügelmann Primoz Susa und Aaron Durogati. High Speeds guaranteeeeed 😉

Unsere Flüge vom Montag, dem 23.7.19 zum Nachfliegen im virtuellen Ayvri-Relief:

Foto-Story:

Beim Runterfahren runzelten Max und ich noch die Stirn, ob sich das dicke Cirrenfeld über den Ostalpen wohl bis morgen verziehen würde. Leider (wie so oft) zu spät angereist, mussten 6 Stunden Schlaf ausreichen, um rechtzeitig am Berg zu sein. Erwartete Startzeit war ja 9 Uhr. Aber bereits in der Früh brachte der Blick in den südtiroler Morgenhimmel Erleichterung: Der Äther zeigte sich von seiner strahlendst blauen Seite – die ZAMG-Bewölkungsprognose hatte wieder mal recht gehabt!
Max Eder, der souveränerweise nach einem 276er-FAI in Antholz gelandet war, war so nett, uns mit meinem Auto zu holen. Ankunft in der Unterkunft dann um Mitternacht. Wäre egal, wenn ich nicht für morgen Überentwicklung in Südtirol gesehen hätte – und wir nicht so fluggeil wären 😉
Ich konnte zum Glück Primoz, Aaron und Max davon überzeugen, dass morgen der beste Spot im Zillertal sei und wir dort unbedingt hin müssen: „Der Westwind wird uns im Norden schön anschieben und am Hauptkamm is er dann eh weniger!“ Bis auf Max war noch niemand von uns dort und somit war die Sache geritzt – und bedeutete wieder nur 4 Stunden Schlaf, denn für die rechtzeitige Anreise mussten wir wieder um 4 Uhr früh aus den Federn.
Streckenfliegen, eine Leiden-Schaft, aber die schönste, die ich mir vorstellen kann 😉

Hier geht’s direkt zum Bericht des Folgetags auf der Alpennordseite, meiner hochsommerlichen Zillertal-Premiere vom Melchboden aus.

Die heutige Flugspur:

Tracklog mit allen Details auf XContest hier…

Kurzvideo

Lessons Learned:

Wetter:

  • Ein Traumtag! Der leichte Nordwind war nur bis zum Großglockner etwas störend.
  • Der Weg südlich nach Sölden war wieder komplett blau
  • Dolomiten waren gegen 17:15 Uhr net stumpf, die waren TOT! Selbst die sonst zuverlässigen Windwurf-Bereiche, die nach West ausgerichtet voll in der Nachmittagssonne standen, gaben nicht mal einen mickrigen Pieps her! Überhaupt noch nicht erlebt…

Taktik:

  • Dolomiten: wenn Ostlage, viel Abschattung vorherrscht und die Bewölkung im Süden ausschichtet. Ausgeprägtere Nordlagen scheinen die stumpfe Südluft besser abzuhalten – einfach das nächste Mal wieder probiern 😉
  • Fliegen im Mini-Pulk war sowas von effizient (siehe die 3D-Visualisierung!). Es macht gleich noch mehr Spaß und senkt Risiken deutlich!

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